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Reise nach Vinor zur Partnerstadt am 20./21.05.2014 der Ortschronisten (04.06.2014)

Reise nach Vinor zur Partnerstadt am 20./21.05.2014 der Ortschronisten

 

Bericht der Ortschronistin Barbara Wiens 24.05.2014:

 

Besuch des Heimatmuseums am 20. und 21.05. 2014 in Vinoř.

Nach einer dreieinhalbstündigen Fahrt, sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Vinoř angekommen.

Der erste Gang war natürlich erst einmal zum Bürgermeister. Die Partnerschaft besteht seit 2007.

Vinoř  ist ein Stadtteil von Prag, der 9 Bezirke hat mit ca. 4.000 Einwohnern. Unser Mittag nehmen wir in einer typischen tschechischen Gaststätte ein, es wurden natürlich von allen die Knödel ausgewählt.

Als nächstes führte uns unser Rundgang zur Schule (etwa 600 Schüler gehen im Ort bis zur 9. Klasse, dann in andere Bezirke zum Gymnasium) zu dem "Mariapoli–Zentrum", zur Kirche mit dem Pfarrhaus, zur alten Schule, zu den "Hoffmannschen Höfen" und dem alten Gutshof, sowie zum Friedhof mit der neu restaurierten Kapelle. Außerdem sahen wir nach der von einer Schulzendorfer Delegation anlässlich der 920 Jahr-Feier gepflanzten Rotbuche.

Unser eigentliches Ziel wurde danach aufgesucht- das Schloss und Gutshaus in Ctĕnice.

Der  Ortschronist František  Filip erwartete uns.  Die sehr interessante Ausstellung im Schloss war für uns sehr sehenswert. Da ist viel Mühe und Fleiß zu erkennen. Unter anderem Ausgrabungstücke der Umgebung, alte Balken, Ziegel usw.

Wie auch in  unserem Schloss im Dorf (die Familie Israel), haben hier bis in den 40er Jahren die Eigentümer der Anlage, Fam. Bĕlohřbek, gewohnt. Der dazu gehörende Garten wurde auch bewirtschaftet und gepflegt.

Nach der Besichtigung der gesamten Anlage, haben wir dann unsere Zimmer im Hotel, das zur Schlossanlage gehört und früher ein Speicher war, aufgesucht.

Unseren Abend verbrachten wir mit den Bürgermeister Herrn František Švarc und dem Ortschronisten Herrn František  Filip in einem  Restaurant der Stadt.

Zu unserer Überraschung fand am gleichen Abend eine Vernissage der Künstlerin Lenka K. Galeoni statt. Sie stellte Bilder und Plastiken aus.  In der Einleitungsrede durch den Bürgermeister wurden auch wir willkommen geheißen.

Nach diesem ereignisreichen Tag suchten wir am späten Abend unser Hotel auf, um am nächsten Tag die Umgebung unserer Partnerstadt zu ergründen. Wir besuchten den kleinen Ort Jenštejn (Jenstein) mit der ehemaligen Wehrburg-Anlage (von der nur noch der Turm erhalten ist). Die Burg ist ein wertvoller Beweis der tschechisch-gotischen Architektur des 14. Jahrhunderts. Unser kleiner Rundgang endete am Parkplatz.  Weiter fuhren wir nach Brandýs nad Labem-Stará Boleslav.

Eine Stadt die durch die Elbe geteilt ist.

Wir besuchten das Schloss mit Park, im Stadtteil  Brandýs nad Labem  sowie das ehemalige Brauhaus und die Mühle. Alles ist noch erhalten und auch schon teilweise restauriert.

Anschließend fuhren wir nach Stará Boleslav. Ein schöner Marktplatz mit dem Pilgerdom Mariä Himmelfahrt.

Nach unserem reichhaltigem Mittag, wieder Knödel mit Fleisch, wurde die Heimfahrt angetreten. Wir sind an der Elbe entlang und durch Melnik gefahren.

Am Abend des 2. Tages  waren wir wieder in Schulzendorf.

Es war für uns sehr interessant und wir haben wieder etwas Neues über unsere Partnerstadt kennengelernt, auch in dem Sinne wie man „Heimatkunde“ darstellen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen kann.

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