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Gemeinsame Sitzung der Regionalausschüsse aus Zeuthen, Eichwalde, Wildau und Schulzendorf (ZEWS) am 27.08.2020 in Wildau

Schulzendorf, den 28.08.2020

Zum Beginn der Sitzung haben die Bürgermeister informiert.

Herr Herzberger hat informiert, dass die Bürgermeister der Kommunen ZEWS eine Ringbuslinie erarbeitet haben, die markante Stellen in den Kommunen anfahren könnte. Diese Idee wurde dem Landkreis zugeführt und man warte nun auf Reaktionen.

Der Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr in Zeuthen wegen Corona ausfallen, man denkt über Ersatzaktionen zur Adventszeit nach.

 

Herr Mücke hat informiert, dass die Grundschule Schulzendorf um acht Klassenräume erweitert werden soll. Die Baugenehmigung ist bereits erteilt. Die Vorbereitung der Ausschreibung für die Vergabe an einen Generalunternehmer läuft zurzeit, sie soll am 28.09.2020 erfolgen. Die Submission ist zum 30.10.2020 geplant. Nach der Prüfung der Vergabeentscheidung durch das Rechnungsprüfungsamt wird dann die Beauftragung erteilt.

Die Gemeindevertretung Schulzendorf hat den Bürgermeister beauftragt, mit den Bürgermeistern von Eichwalde und Zeuthen die Möglichkeit und den Standort einer gemeinsamen weiterführenden Schule zu prüfen. Dazu gehört auch, mit dem Landkreis den Bedarf zu klären. Nun endlich konnte mit dem Landkreis ein Termin verabredet werden, der am 23.09.2020 stattfinden wird.

 

Frau Langner hat für Herrn Jenoch berichtet, dass nun ein Entwurf eines Mietvertrages mit der AWO vorliegt, mit dem der Bau einer Kita für 160 Kinder durch die AWO erfolgen kann, der in 2023 fertiggestellt sein soll.

 

Herr Anders hat für Frau Homuth informiert, dass nun wieder die Arbeit der Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung aufgenommen wird.

 

 

Unter dem Tagesordnungspunkt 7 hat Herr Herzberger über mögliche niveaufreie Bahnquerungen in Zeuthen informiert. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werden Querungen in der Heinrich-Heine-Straße, eine Personenquerung am Bahnhof Zeuthen, Fahrzeugquerungen im Forstweg, am Hankelweg und Westkorso geprüft. Es könnten Unter- und Überführungen der Bahngleise mit und ohne Kombination mit Personenquerungen sein. In Zeuthen wird eine niveaufreie Querung der Bahn am Westkorso favorisiert, die in Wildau liegen würde, dann aber einen Querungsverkehr nach Zeuthen leiten würde. Dieser Vorschlag wurde von Wildau verhalten zur Kenntnis genommen. Diese Vorstellung der Möglichkeiten soll eine Diskussion anregen, die fortgesetzt werden soll.

Die vier Kommunen sollen zunächst von der Bahn erfragen, wie die Vorstellungen der Querungen für die Zukunft dort ausgeprägt sind.

 

 

Herr Tegeler hat unter dem Tagesordnungspunkt 8 einen kurzen Vortrag zum Bahnlärm gehalten. Er ging dabei auf Lärmursachen, gesetzliche Regelungen und Bedingungen, auf Messungen und Überschreitungen von Grenzwerten ein. Dabei wies er auf notwendige Maßnahmen des Gesetzgebers hin und forderte von den Kommunen, sich mit dem Landkreis und dem Land um eine entsprechende Einflussnahme auf den Bund zu verständigen.

 

 

Das Dialogform Airport Berlin-Brandenburg war Thema des Tagesordnungspunktes 9. Es wurde gefragt, ob es noch sinnvoll wäre für ZEWS noch an dem Forum teilzunehmen. Dazu wurden unterschiedliche Meinungen vorgetragen. Ein gemeinsames Vorgehen wurde nicht verabredet.

 

 

Der letzte Tagesordnungspunkt des Abends hatte den Bericht des NUDAFA-Projekts zur Entwicklung eines integrierten Radwegekonzepts für ZEWS zum Inhalt. NUDAFA steht für (Nutzerdatengestützte Planung eines integrierten Fahrradverkehrsnetzes für die Kommunen Eichwalde, Schulzendorf und Zeuthen im Umland der Metropole Berlin und des Großflughafens BER). Herr Kollert von der Gemeinde Eichwalde hat das Projekt und den Stand vorgestellt. In dem Projekt sollen praktische Fahrradrouten definiert und das Fahrradverhalten erhoben werden. Anschließend werden die Routen nach Beschaffenheit und Tauglichkeit bewertet. Mit diesen Angaben soll dann ein Radverkehrsnetz für die drei Gemeinden erarbeitet werden. Weiterhin sollen Möglichkeiten zur Steigerung der Fahrradattraktivität und Unterstützung des Fahrradverkehrs gefunden werden. Die Öffentlichkeit wird in das Projekt einbezogen und soll dann von den Ergebnissen profitieren. Teilnehmen kann man über die „SimRa-App“.